Wie behalte ich meine Finanzen als Azubi im Griff?

Bereits kleine Dinge haben eine große Auswirkung auf unsere Zukunft
Bereits kleine Dinge haben eine große Auswirkung auf unsere Zukunft

Mit der Ausbildung beginnt ein großer Schritt in die berufliche Zukunft. Neu ist, dass man sich nun auch um finanzielle Dinge kümmern muss. Hier ein paar ganz persönliche Tipps:

Der erste finanzielle Schritt ist das Eröffnen eines Girokontos. Das wird auf jeden Fall benötigt, denn der Arbeitgeber muss ja das Ausbildungsgehalt auf ein Konto überweisen. Jetzt stellt sich natürlich die Frage, bei welcher Bank soll ich das Konto eröffnen? Die meisten werden sich nun denken, dass sie zu der Bank gehen, die am günstigsten ist, doch das ist nur die halbe Wahrheit. Achtet vor allem darauf, wo die Bank ansässig ist, denn es bringt einem nichts wenn die Bank zwar günstig ist, ich aber um in eine Filiale zu kommen 100 Kilometer weit fahren muss.

Wenn wir schon beim Thema Bank sind – baut euch einen finanziellen Puffer auf.
Das soll nicht bedeuten, dass ihr nichts mehr von eurem Geld ausgeben dürft, sondern dass ihr vielleicht einen kleinen Betrag auf ein Tagesgeldkonto bei eurer Bank monatlich zurücklegt.

Viele werden nun die Bedenken äußern, dass sie ja auf einem Tagesgeldkonto keine Zinsen mehr bekommen … Das stimmt soweit auch, doch der Puffer ist nicht dafür gedacht, sich ein kleines Vermögen aufzubauen, sondern um unvorhergesehene Kosten zu bewältigen.  Ein Beispiel dafür kann sein, wenn euer Handy kaputt geht oder wenn Reparaturen an eurem Auto oder Ähnlichem fällig werden.

Oft wird auch das Thema Risiken und Altersvorsorge vernachlässigt. Ich meine, wer denkt denn schon zu Beginn des Berufstarts direkt an die Altersvorsorge oder an eine Berufsunfähigkeit? Doch genau da liegt der Fehler von vielen. Denn wenn ich schon früh anfange mit kleinen Beträgen  in meine Zukunft zu investieren, werde ich länger Zeit haben, um vorzusorgen. Und das mit einer geringeren Belastung, als wenn ich erst in 15 Jahren damit starte. Dabei kann man dann auch, wie beispielsweise bei der Riester-Rente, einen staatlichen Zuschuss nutzen. Schaut für diese Themen einfach mal bei eurer Bank vorbei und macht einen Termin für ein Beratungsgespräch aus, um das Richtige für euch zu finden.

Ihr seht, zum Berufstart ändert sich einiges. Ich hoffe, ich konnte euch hier ein paar Tipps geben, um auch finanziell leichter ins Berufsleben zu starten. Weitere Infos zum Thema findet ihr in meinem Beitrag zum Thema Azubigehalt.

Autor: Moritz Grafmüller

 

 

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