Essen gehen oder doch lieber vorkochen?

Wenn es mal schnell gehen muss und trotzdem lecker sein soll, packe ich mir einfach einen Salat in ein Tupper

Mit Anfang der Ausbildung stellte sich mir genau diese Frage. Werde ich mir mein Mittagessen mit zur Arbeit nehmen oder doch lieber jeden Tag essen gehen?

Da ich einige Nahrungsmittel–Unverträglichkeiten habe, auf gesunde Ernährung achte und  es ganz schön ins Geld geht, jeden Tag Essen zu gehen, habe ich mich schnell entschieden, lieber vorzukochen und mir mein Mittagessen zur Arbeit mitzunehmen. Doch Lust auf tägliches Kochen, wenn ich am Abend kaputt aus der Arbeit komme? Nein, Danke!

Ich wollte es jedoch trotzdem versuchen und wurde eines besseren belehrt: Mit ein bisschen Organisation ist der Gedanke, stundenlang nach Feierabend noch in der Küche zu stehen, schnell vergessen.

In meiner Filiale machen das die meisten so, wodurch es mir auch leichter fällt, täglich mein Essen mitzunehmen. Dadurch, dass wir sowohl eine Mikrowelle, als auch einen Kühlschrank haben, kann man sein Essen super aufwärmen und ist nicht daran gebunden etwas zu kochen, das auch kalt schmeckt.

Wichtig – und zugleich eine große Erleichterung –  ist für mich, nur noch ein bis zweimal pro Woche einkaufen zu gehen. Es spart mir einiges an Zeit und auch an Geld, da ich mir vorher überlege, was ich in etwa die Woche essen möchte und somit gezielter einkaufen gehen kann.

Aber auch aufwendigere Sachen lassen sich prima mitnehmen und im Büro warmmachen

Wenn ich am Wochenende etwas mehr Zeit habe, koche ich einfach auf einmal mehrere Sachen, gebe alles in Tupperdosen und habe gleich für die Woche mehrere und verschiedene Essen bereit. Einige Sachen, wie beispielsweise Suppen, lassen sich auch super einfrieren und sind prima geeignet für Tage, an denen die Lust und Zeit zu kochen fehlt.

Ich versuche beim Kochen möglichst viele Reste zu verarbeiten und aus gleichen Zutaten mehrere Gerichte zu kreieren. Als kleines Beispiel: Ich koche gleich die doppelte Menge an Gemüse – verwende es einmal um eine Gemüse–Quiche zu machen und das andere Mal koche ich Reis dazu. Natürlich wieder die doppelte Menge, damit ich dann wieder etwas anderes aus dem Reis machen kann. So einfach!

Ich denke, dass es für jeden möglich ist, sein essen unkompliziert und ohne großen Aufwand selbst vorzukochen. Es ist eben alles eine Frage der Organisation.

Autor: Nadine Krüger

Ein Gedanke zu „Essen gehen oder doch lieber vorkochen?

  1. Ich hab am Anfang meiner Ausbildung angefangen für mich vorzukochen. So habe ich Zeit und Geld gespart. Mein Kollegen waren immer beeindruckt und haben mich nach Rezepten usw gefragt, also hatte man immer ein Gesprächsthema. Vorteile sind ganz klar, man spart Geld, es ist gesünder und macht Spaß 😛

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