E-Book Reader – eine Alternative zum herkömmlichen Buch?

Mit einem E-Book kann ich in meiner Jackentasche viele Bücher gleichzeitig bei mir tragen und jederzeit lesen

Bei den kalten Temperaturen draußen mache ich es mir gerne auf dem Sofa mit einem guten Buch gemütlich. Letztes Jahr habe ich mich entschieden, ein E-Book Reader anzuschaffen. Also habe ich mich erst mal mit den verschiedenen Anbietern und deren Geräten auseinandergesetzt. Es gibt inzwischen relativ viele, so dass mir die Entscheidung nicht leicht fiel.

Deshalb habe ich mich abends an meinen Laptop gesetzt und mir etliche Tests und Berichte durchgelesen. Nach dem langen Recherchieren habe ich mich dann letztendlich für den Amazon Kindle Paperwhite entschieden, weil dort meiner Meinung nach das Gesamtpaket für mich am besten war.

Als Amazon Prime Kunde kann ich mir dort jeden Monat eines von tausenden Büchern kostenlos ausleihen, was den Vorteil hat, dass man auch Bücher liest, für die man nicht unbedingt bereit ist Geld auszugeben oder sich nicht sicher ist, ob das Thema einem liegt. Für Vielleser bietet Amazon zusätzliche Services. Wenn ihr euch dafür interessiert, könnt ihr euch einfach auf der Homepage von Amazon informieren. Kaufgründe waren diese Service-Angebote  für mich allerdings nicht. Der größte Vorteil ist meiner Meinung nach, dass ein E-Book sehr platzsparend ist. So kann ich in meiner Jackentasche mehrere Bücher bei mir tragen und jederzeit lesen.

Bevor ich mein E-Book gekauft habe, war ich sehr skeptisch was die Lesefreundlichkeit des Displays betrifft. Denn grundsätzlich finde ich das Lesen auf einem Bildschirm nach einer gewissen Zeit sehr anstrengend.  Hier habe ich mich aber eines Besseren belehren lassen und war positiv von der Lesefreundlichkeit überrascht. Im Vergleich zu einem Buch konnte ich nur minimale Unterschiede erkennen.

Weitere Vorteile sind, dass E-Books meistens billiger sind, sodass sich der etwas höhere Anschaffungspreis für „Vielleser“ nach kurzer Zeit schon rechnet. Zudem kann man sich das Buch direkt nach dem Kauf runterladen und gleich mit dem Lesen beginnen.

Wie ihr seht bin ich echt begeistert von meinen E-Book, weil ich es einfach praktisch finde. Trotzdem ist es für mich kein gleichwertiger Ersatz zu einem Buch. Irgendwie hat es doch nicht die gleiche Wertigkeit und den Charme eines „richtigen Buches“. Deshalb kaufe ich mir manche Bücher immer noch am liebsten in der lokalen Buchhandlung.

Autor: Florian Lickert

3 Gedanken zu „E-Book Reader – eine Alternative zum herkömmlichen Buch?

  1. Schöner Beitrag,
    ich persönlich habe auch lieber etwas in der Hand beim lesen.
    Der eBook-Reader ist aber sicher eine gute Möglichkeit mehrere Bücher platzsparend zu transportieren, wie etwa auf Reisen.

  2. Lieber Florian,

    vielen Dank für den fundierten Blogeintrag.

    Als überzeugter Volksbank-Kunde in Weiden i. d. OPf. möchte ich gerne ein paar Worte dazu ergänzen.

    Klasse, das Bekenntnis zum gedruckten Buch: Ja, viele unserer Kunden denken auch so.

    Die Berichte aller seriösen Testinstitute bestätigen, dass die eReader der unabhägigen Buchhandlungen (Pocket Book Touch, Tolino) den Geräten der Amerikaner absolut ebenbürtig sind.

    Kaum jemand aber weiß, dass die Bindung an die Amerikaner einen entscheidenden Nachteil hat. Wer sich über die Amerikaner einmal ärgert (Lohndumping, Steuervermeidung in Deutschland, zweifelhafte Arbeitsbedingungen, keinerlei Unterstützung für regionale Projekte, minderqualifizierte Arbeitsplätze in den Verteilzentren, Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland etc.) und seinen Account kündigt, dessen Bücher auf dem Kindle sind: futsch!

    Anders bei den Independents: Dort speichert Ihr Euere eBooks auf dem Reader bzw. PC. Ihr könnt Euch frei die Anbieter aus allen unabhängigen Buchhandlungen suchen und seit nicht dem Quasimonopolisten ausgeliefert.

    Schon gewusst?

    Nix für ungut: Als langjähriger Volksbankkunde überträgt man halt gerne das Regionalprinzip, das auch in der Satzung der Volksbank Freiburg verankert ist gerne auch auf den örtlichen Handel.

    Deshalb das Plädoyer für den regionalen Handel.

    P.S.: Die Amerikaner haben schon per Fernwartung Bücher von Kindles gelöscht wegen Problemen mit den Herausgebern. Übrigens ohne Rücksprache mit dem Käufer!!! Einfach del *.*

  3. Danke für den Beitrag. Mir ging’s ähnlich. Lesen am Display konnte ich mir nicht wirklich vorstellen. Dass es dann aber tatsächlich so angenehm zu lesen ist, hat mich positiv überrascht. Und der Akku hält sehr lange, das finde ich super. Anders als beim Lesen auf einem Tablet kann ich das Gerät einen Monat lang häufig benutzen, bevor ich’s wieder laden muss.
    Oh, genau, bei mir ist’s übrigens auch ein Paperwhite. Allerdings beziehe ich meine eBooks nicht nur über Amazon. Mit calibre kann man beispielsweise alle seine eBooks am PC gut managen und auch in andere Formate konvertieren und dann auf dem kindle speichern. Sehr angenehm.

    Richtige Bücher kaufe ich aber dennoch auch noch. 🙂

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