Die Vertriebspatenschaft – Ein wichtiger Teil unserer Ausbildung

Bei der Vertriebspatenschaft geht es darum, die Arbeit als Bankberater besser kennen zu lernen

Die praktische Ausbildung bei der Volksbank Freiburg ist im Prinzip in zwei wichtige Bausteine aufgegliedert: Der erste Teil ist die Zeit, die man im Service verbringt, also quasi hinterm Schalter steht und die Kunden bedient. Der andere Teil beginnt etwa mit dem Start in das zweite Lehrjahr: die sogenannte Vertriebspatenschaft. Viele können sicher nicht so viel mit dem Begriff anfangen. Deshalb will ich euch nun einen kleinen Einblick in diesen sehr spannenden Teil unserer Ausbildung geben. Im ersten Lehrjahr verbringt man die meiste Zeit im Service am Schalter und bekommt schon einmal die einfachen, grundlegenden Dinge des Bankalltags mit. Damit man dort alleine ins kalte Wasser springen muss, hat man einen Ausbildungsbeauftragten, kurz ABB, der einem immer unterstützend zur Seite steht.

Ähnlich ist es in der Vertriebspatenschaft: In diesem Teil der Ausbildung ist man weiterhin in seiner Heimatfiliale, aber nun verbringt man die meiste Zeit bei den Vermögens- und Privatkundenberatern. Diese fungieren dann auch als ABBs.

Diesen Part der Ausbildung finde ich besonders interessant, weil man viel intensiver mit dem Kunden zu tun hat. Denn hier geht es darum, die Aufgaben eines Bankberaters genauer kennen zu lernen. Am Anfang jeder Woche vereint man Termine, zu denen man als „Gasthörer“ mit dazu kommen kann. Natürlich müssen die Kunden damit einverstanden sein, dass ein Azubi mit im Raum sitzt. Hier kann es durchaus vorkommen, dass der Kunde lieber allein mit dem Berater sein möchte.

Die Termine sind sehr abwechslungsreich, da man hier zu verschiedenen Beratern dazu kann, die zu unterschiedlichen Themen beraten. Somit bekommt man ganz alle möglichen Gespräche und viele verschiedene Kundentypen mit.

Eine gute Vorbereitung ist wichtig, um den Kunden perfekt beraten zu können

Nur passives Zuhören wäre allerdings nicht im Sinne unserer Ausbildung, deshalb übernehmen wir zusätzliche Aufgaben: Wir bereitet mit dem Berater die Kundentermine vor und auch nach. Das benötigt manchmal sehr viel Zeit, da man ja dem Kunden ein möglichst passendes Angebot machen möchte. Außerdem sind wir Azubis auch stark in die Terminierung der Gespräche involviert. Wir rufen Kunden an, bei denen ein neues Gespräch nötig sein könnte, und nehmen den Beratern damit viel Arbeit ab.

Das Ziel dieses Parts ist, zum einen Erfahrungen für das spätere Berufsleben zu sammeln und sich aber auch auf die mündliche Abschlussprüfung vorzubereiten. Denn dort muss man ganz alleine ein Beratungsgespräch führen. Deshalb darf man auch schon kleine, einfache Abschnitte in einem Kundentermin übernehmen. Somit wird man mit der Zeit  immer selbstbewusster und hat eine gute Vorbereitung auf die Prüfung.

Auf kleinen Filialen kann es hin und wieder auch einmal vorkommen, dass man nicht so viele Gespräche hat. Da man aber eine lange Zeit bei den Beratern ist, hat man auf jeden Fall die Möglichkeit, genügend Gespräche mitzubekommen.

Mir macht dieser Teil der Ausbildung sehr viel Spaß und ich finde die Gespräche sehr interessant!

Autor: Luca Keller

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