Die JAV: Der kleine Betriebsrat für Azubis und junge Mitarbeiter

jugendauszubildendenvertretung
Wir Azubis wählen regelmäßig unsere Interessenvertretung – auch ich habe mich zur Wahl aufstellen lassen

Wenn Azubis oder junge Mitarbeiter ein Problem oder ein Anliegen haben, dann können sie sich an die sogenannte Jugendauszubildendenvertretung (JAV)  wenden.  Die JAV ist eine Art „kleiner Betriebsrat“,  der sich um das Wohlbefinden und um die Anliegen der Azubis und der jungen Mitarbeiter kümmert. Natürlich müssen auch die Vertreter der JAV gewählt werden und genau das stand bei uns neulich an.
Als Kandidat aufstellen lassen konnte sich jeder Mitarbeiter oder Azubi, der nicht älter als 25 Jahre ist. Und wählen dürfen alle jugendlichen Mitarbeiter unter 18 und alle Azubis unter 25 Jahren.

Bei uns lief das ganze so ab:
Zunächst gab es eine Mail mit den Infos zur JAV-Wahl. Dort konnte man nachlesen wer wählen darf, wer gewählt werden kann und wann die jeweiligen Fristen sind. Wichtig dabei: Alles ist auf freiwilliger Basis und kein Muss.

Bei uns gab es dann, weil sich nur wenige zur Wahl haben aufstellen lassen,  eine kleine Verlängerung der Aufstellungsfrist. Danach allerdings standen die zur Auswahl möglichen Kandidaten fest. Auch ich war dabei.

Nach  einigen Tagen bekam dann jeder Wahlberechtigte einen persönlichen Brief nach Hause geschickt. Darin enthalten waren ein allgemeines Schreiben zum Ablauf der Stimmenvergabe, der Stimmzettel mit den zur Auswahl möglichen Kandidaten, ein kleiner Briefumschlag für den Wahlzettel und ein größerer Umschlag für den Versand.

Insgesamt durfte jeder Wähler drei Stimmen abgeben – wichtig dabei war nur, dass immer mindestens ein weiblicher und ein männlicher Kandidat gewählt werden musste.

Wie schon erwähnt habe auch ich mich auf die Liste setzen lassen. Denn ich möchte auch einmal hinter die Kulissen meines Arbeitgebers schauen und bei Bedarf meine Meinung beziehungsweise Verbesserungsvorschläge einbringen.
Außerdem ist die Mitarbeit bei der JAV auch eine gute Möglichkeit, weitere Kolleginnen und Kollegen kennenzulernen.

Am Ende hatte ich Erfolg und bin mit 17 von 19 gültigen Stimmzetteln gewählt worden. In meinem neuen Amt möchte ich mich vor allem um die Bedürfnisse und Wünsche meiner Mitazubis kümmern und für deren Fragen offen stehen.

Autor: Moritz Grafmüller

 

 

 

 

 

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